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Die Reise der Brandgänse
Die Reise der Brandgänse
Das NABU-Projekt „Brandganstelemetrie“ im Wattenmeer
Wussten Sie, dass fast alle europäischen Brandgänse auf das Wattenmeer als Brut-, Mauser- oder Überwinterungsgebiet angewiesen sind? Wenn sich hier im Sommer bis zu 200.000 Brandgänse zur Mauser auf engem Raum versammeln, zählt dies zu den herausragenden Phänomenen in der Vogelwelt. Verfolgen Sie auf diesen Seiten die Reise unserer „Sendergänse“.
Wo im Watt oder über dem Meer sich diese Brandgans in Zukunft aufhält, erfahren die NABU-Wissen-schaftler über die regelmäßigen Daten, die der Sender auf ihrem Rücken liefert.
Der NABU hat im Sommer 2011 drei weibliche Brandgänse von der Wattenmeerküste Schleswig-Holsteins mit solarbetriebenen Satellitensendern ausgestattet. Von der Besenderung erhofft sich der NABU Hinweise darauf, warum die Brut- und Mauserbestände der Brandgans im Wattenmeer seit der Jahrtausendwende rapide abgenommen haben. Wissenschaftlicher Kooperationspartner ist das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Die Projektpartner der Brandgans-Besenderung
Brandgans Kati ist gestorben
Die Kälte fordert auch im Wattenmeer ihre Opfer

Am 1. Februar wurde Sender-Brandgans Kati tot aufgefunden. Eine Berlinerin fand den Vogel im Watt bei Büsum, bemerkte den Sender, barg ihn und informierte das Michael-Otto-Institut im NABU. Die Untersuchung von Kati ergab, dass Kati durch einen Greifvogel schwer verletzt worden war und an den Folgen starb. Wegen Nahrungsmangel im gefrorene Watt war Kati vermutlich deutlich geschwächt.
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Zuhause im Wattenmeer
Aktuelle Ortungen der besenderten Brandgänse 2012

Täglich erreichen neue Ortungen der drei besenderten Brandgänse unsere Wissenschaftler des Michael-Otto-Instituts. Damit können sie Bedeutendes über die Lebensweise der schützenswerten Vögel erfahren. Welche Route sie einschlagen, wo Sie sich länger aufhalten und wo sie den Winter verbringen können auch Sie hier verfolgen.
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Mehr als Dauerüberwachung
Wissenschaftlicher Hintergrund der Satellitentelemetrie

Das Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Basis für Schutzaktivitäten für Brandgänse zu erweitern. Dazu ist es erforderlich, die Aufenthaltsorte und Zugwege genau zu kennen. Bisher konnten einzelne Brandgänse im weitläufigen Wattenmeer und bei ihren Wanderungen im Winterhalbjahr kaum verfolgt werden. Mit Hilfe der Satellitensender ist das nun möglich.
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Wer sind die drei Brandgansdamen?
Die besenderten Brandgansweibchen im Portrait

Im Juni 2011 wurden an der schleswig-holsteinischen Wattenmeerküste erstmals drei Brandgänse mit solarbetriebenen GPS-Satellitensendern ausgestattet. Bei allen handelt es sich um Brandgansweibchen, die hier auch gebrütet haben. Wir haben uns an die Fersen von Tonja, Kati und Diva geheftet.
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Immer weniger Brandgänse im Wattenmeer
Unbekannte Gründe für starken Bestandsrückgang seit 10 Jahren

Die Brandgans zählt zu den typischen Vogelarten des Wattenmeers. Für nur wenige andere Tierarten tragen wir in Deutschland eine vergleichbar hohe Verantwortung. Fast alle erwachsenen Brandgänse Nordwesteuropas mausern auf einem kleinen Areal im deutschen Wattenmeer. Doch ihre Bestände haben in nur acht Jahren um 40 Prozent abgenommen und immer weniger brüten erfolgreich.
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Selbst aktiv werden
Weniger Brandgansküken im Wattenmeer
Bis zum 31. Oktober konnten Besucher der Nordsee Brandgänse zählen und damit dem NABU helfen, mehr über deren Verteilung und Bruterfolg zu erfahren. Trotz 27.000 gemeldeter Vögel geben die Ergebnisse Anlass zur Sorge und erhöhen den Forschungsbedarf.
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Zusatzmaterialien zur Brandgans
Der NABU stellt begleitend zur Brandgans-Zählaktion zusätzliches Infomaterial zum Download bereit. Zur Verfügung stehen Malbilder für Kinder, ein Brandgans-Steckbrief und eine Verbreitungskarte. Im Juni sind viele Küken geschlüpft und können mit dem Fernglas gut beobachtet werden.
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Ansprechpartner
Dominic Cimiotti
NABU-Wattenmeerreferent
Dominic.Cimiotti@NABU.de
Tel. 04885-570
Brandgans-Aktion
Jetzt noch bis 31. Oktober selbst Brandgänse zählen und die Teilnahme an einen Vogelforschungstag gewinnen! Mehr
Ausgewählter Ort 2010
Michael-Otto-Institut im NABU - Preisträger 2010 Mehr
Mit einem Klick auf das Logo erfahren Sie alles über die Arbeit der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz Mehr
