Bergenhusen.NABU.de Michael-Otto-Institut im NABU Geschichte

Geschichte

Geschichte des Naturschutzzentrums Bergenhusen

moin

Michael-Otto-Institu im NABU 2007

Bereits in den 80er Jahren erkannte man die besondere ökologische Bedeutung der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge, so dass die schleswig-holsteinische Landesregierung den Schutz dieser einmaligen Niederungslandschaft forcierte. So entstand die Notwendigkeit der Einrichtung einer offiziellen Anlaufstelle für diese Region.

Der NABU hatte parallel hierzu seit einigen Jahren ins Auge gefasst, eine zentrale Einrichtung zu schaffen, in der die Bemühungen um den Schutz des Weißstorchs koordiniert und ausgeweitet werden sollten. Als Standort für eine solche Einrichtung bot sich damals das schleswig-holsteinische Storchendorf Bergenhusen im Zentrum der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge an.

Im Jahr 2000 wurde das Institut, infolge der Umstrukturierung der Aufgaben, in NABU-Institut für Vogelschutz umbenannt.

altes Medauhaus

Das Medauhaus Anfang des 20. Jh.

In dem gemütlichen Bauerndorf stand ein 150 Jahre altes, als erhaltenswert eingestufte Bauerngehöft, das sog. Medauhaus, zur Verfügung. Nachdem es von der schleswig-holsteinischen Landgesellschaft erworben worden war, wurde ein Nutzungsvertrag für das Gebäude mit dem NABU Bundesverband geschlossen, mit dem Ziel der Errichtung eines Naturschutzzentrums. 1992 wurde das NABU-Institut unter dem Namen Institut für Wiesen und Feuchtgebiete gegründet. Ein Jahr später war das Haus vollständig renoviert und die Ausstellung konnte im Mai eröffnet werden.

vor 1993

Das Medauhaus vor seiner Renovierung im Jahre 1992

Der Betrieb des NABU - Instituts

Der Kauf und die Renovierung des Gebäudes wurde zu 90 Prozent von der schleswig-holsteinischen Landesregierung finanziert. Die moderne Ausstattung erfolgte durch die großzügige Hilfe der Michael-Otto-Stiftung für Umweltschutz, dem Hauptsponsor für zahlreiche Weißstorchprojekte des NABU.

Das NABU-Institut finanziert sich neben einem Zuschuss des NABU Bundesverbandes vor allem durch Forschungsaufträge und Projekte. Auftraggeber sind u.a. das schleswig-holsteinische Umweltministerium, das Bundesamt für Naturschutz und private Stiftungen. Außerdem werden durch die Ausstellung Einnahmen erzielt.

Michael Otto Stiftung unterstützt Bergenhusen

Naturschutzarbeit und Umweltbildung können ausgebaut werden

Otto und Tschimpke

Michael Otto und NABU-Präsident Olaf Tschimpke

Der NABU hat sich bei der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz für die großzügige Spende für das NABU-Institut für Vogelschutz in Bergenhusen bedankt. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der Stiftung verkündete Dr. Michael Otto, die Arbeit des NABU-Institutes in Bergenhusen mit einer Zuwendung in Höhe von 1,5 Millionen Euro zu unterstützen. "Mit dieser Spende wird die anerkannte Forschungs- und Beratungsarbeit des Institutes auf ein sicheres Fundament gestellt. Nun können neue Aufgaben in der Umweltbildung und bei der Akzeptanzsteigerung des Themas Naturschutz angegangen werden", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Komplette Meldung

NABU-Institut für Vogelschutz wird zum Michael-Otto-Institut im NABU

1,5 Millionen Euro Spende sichert Forschungs- und Bildungsarbeit des Instituts

Umbennung Institut

Haben allen Grund zum Feiern: (v.l.n.r.): Ministerpräsidentin Heide Simonis, Unternehmer Michael Otto, NABU-Präsident Olaf Tschimpke, Instituts-Leiter Dr. Hermann Hötker sowie der Bergenhusener Bürgermeister Helmut Mumm.

Das Forschungzentrum für Feuchtgebiete und Vogelschutz des NABU im Storchendorf Bergenhusen hat eine neue finanzielle Basis erhalten. Schleswig-Holsteins Ministerpräsidentin Heide Simonis und NABU-Präsident Olaf Tschimpke dankten dem Hamburger Unternehmer Michael Otto. Dessen seit zehn Jahren bestehende "Stiftung für Umwelt" hat mit einer Spende in Höhe von 1,5 Millionen Euro die Institutsarbeit erheblich gestärkt.

Aus den Zinserträgen des als eigene Stiftung angelegten Geldes gilt das Institut auf Dauer gesichert. Das Zentrum trägt nun den Namen "Michael-Otto-Institut im NABU". Olaf Tschimpk erklärte, der Natur- und Tierschutz ist verstärkt auf den Dialog mit den Bürgern und der Wissenschaft angewiesen. Um die biologische Infrastruktur Deutschlands zu sichern, bedarf es neuer Finanzierungsstrategien. Er will sich für die Gründung einer nationalen Naturschutzstiftung einsetzen.

Das Bergenhusener Institut wird sich in Zukunft stärker dem Themenfeld Bildungs- und Jugendarbeit zuwenden. Dabei soll die Lebensgrundlage Wasser im Mittelpunkt stehen. Die traditionellen Forschungsprojekte zum Vogelschutz werden weiter verfolgt. Dabei stehen die Vögel der Kulturlandschaft und natürlich der Weißstorch im Mittelpunkt. Alle zehn Jahre wird der Internationale Weißstorchzensus von Bergenhusen aus koordiniert.

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