Bergenhusen.NABU.de Forschung Windkraft- & Greifvögel

Windkraft & Greifvögel

Projektabschlusstagung

08.11.2010

Die wichtigsten Ergebnisse des Projektes wurden auf der Abschlusstagung präsentiert, die am Montag, den 8.11.2010 im Palisa.de-Tagungszentrum, Palisadenstr. 48, 10243 Berlin stattgefunden hat.

Die Folien der Vorträge können nun unter „Berichte und Vorträge" angesehen werden.

Windkraft & Greifvögel

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Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Die Nutzung der Windkraft liefert schon heute einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Ausstoßes klimaschädlicher Gase. Windkraftanlagen können jedoch eine Gefährdung für Vögel, vor allem Greifvögel, darstellen. So wurden Rotmilane, die ihren weltweiten Verbreitungsschwerpunkt in Deutschland haben, besonders häufig als Kollisionsopfer gefunden. Auch sind Abstände zu Greifvogelhorsten häufig ein Grund für Auseinandersetzungen um Standorte von Windkraftanlagen.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit fördert deshalb ein Forschungsprojekt des Michael-Otto-Instituts im NABU, der Firma BioConsult SH und des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung, in dem den Ursachen der Kollisionen auf den Grund gegangen werden soll. Dazu werden Rotmilane, Seeadler und Wiesenweihen in verschiedenen Teilen Deutschlands mit kleinen Sendern ausgestattet, um so ihre Flugbewegungen in der Nähe von Windkraftanlagen studieren zu können. Auch sind experimentelle Veränderungen der Umgebung von Windkraftanlagen vorgesehen, um Wege zu finden, Kollisionen von Greifvögeln an Windkraftanlagen in Zukunft möglichst zu vermeiden.

Weitere Projektpartner sind die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz in Bad Sassendorf, der Förderverein Greifvogelmonitoring und die Firma Ökotop in Halle/S. sowie die Staatliche Vogelschutzwarte in Brandenburg.

Der genaue Titel des Vorhabens lautet: Greifvögel und Windkraftanlagen: Problemanalyse und Lösungsvorschläge (FKZ 0327684). Die erste Projektphase lief vom 01.04.2007 bis zum 30.4.2009.
Einige Untersuchungen konnten bereits abgeschlossen werden und befinden sich nun in der Auswertung. Für einige Teilaspekte wurde das Projekt bis zum 31.12.2010 verlängert.

Erfahren Sie mehr über das Projekt...

Die Projekt-Teilnehmer im Einzelnen...

Die projektbegleitende Arbeitsgruppe...

Berichte und Vorträge zum Projekt...

Diverse nützliche Links...

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